Dr. med. Thomas SauerHäufig gestellte Fragen (FAQ)

 

Muss ich zum Labor nüchtern sein?

Ja. Für die Blutabnahme sollte man rund acht bis zwölf Stunden vorher weder etwas essen noch trinken (nur Wasser ist erlaubt). Die Untersuchungsergebnisse könnten ansonsten verfälscht werden:

Beispielsweise könnte eine spätabendliche Mahlzeit die Fettwerte im Blut verändern, zuckerhaltige Morgengetränke könnten die Blutzuckerwerte erhöhen. Verordnete Dauermedikamente, insbesondere wichtige Herzmedikamente, sollten dagegen morgens ganz normal eingenommen werden.

Bei der Bestimmung der Schilddrüsenwerte (TSH, fT3/fT4) sollte die Blutabnahme allerdings immer vor Einnahme der Schilddrüsenhormone erfolgen. Die Einnahme kann dann nach der Blutabnahme erfolgen.

Muss ich zur Urinkontrolle nüchtern sein?

Nein, müssen Sie nicht. Denn dieser Labortest ermittelt in erster Linie die Funktion der Niere. Diese lässt sich jedoch auch unabhängig von einem vorhergehenden Nahrungsverzicht feststellen.

Brauche ich zur Blutabnahme einen Termin?

Nein, nicht unbedingt: Die Hausarztpraxis Sauer bietet nämlich auch Laborzeiten an, zu denen Sie gerne auch ohne Termin für eine Blutabnahme erscheinen dürfen.

Diese festen Laborzeiten sind: Montag, Dienstag und Donnerstag von 08:00 bis 09:00 Uhr.

In besonderen Fällen (Akuttherapie, Notfall) ist eine Labordiagnostik aber natürlich auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Welche Vorsorgeleistungen sind kostenlos, welche nicht?

Bei den gesetzlichen Krankenkassen haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up durch einen Allgemeinmediziner. Damit sollen häufig auftretende Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit) frühzeitig erkannt werden. Der Check-up umfasst neben einer körperlichen Untersuchung und einem Urintest auch eine Blutuntersuchung auf Gesamtcholesterin und Glukose.

Bitte beachten Sie: Eine ausführliche Laboruntersuchung mit Blutbild, Leber- und Nierenwerten etc. gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen.

Wir bieten Ihnen auf Wunsch aber natürlich gerne die Möglichkeit, auch weitere, ergänzende Laborleistungen als sogenannte IGeL-Leistungen (Selbstzahler-Leistungen) zu erhalten.

Haben Sie Fragen dazu? Wir beraten Sie gerne: 089 – 6 09 78 97

Können Sie mir mein Rezept mit der Post schicken?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Gerne bieten wir diesen Service für ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Mobilität an und schicken Ihnen Ihre Rezepte für vom Arzt verordnete Dauermedikamente per Post zu.

Bitte beachten Sie: Um den Rezeptversand-Service der Hausarztpraxis Sauer nutzen zu können, hinterlegen Sie bitte einige ausreichend frankierte Briefumschläge und Ihre Adresse bei uns an der Anmeldung. Vielen Dank!

Ich möchte zu einem Facharzt gehen. Brauche ich eine Überweisung?

Seit (Wieder-)Abschaffung der Praxisgebühr ist das Vorlegen einer Überweisung nicht mehr zwingend erforderlich. Davon ausgenommen sind jedoch Radiologen und Nuklearmediziner.

Trotzdem empfehlen wir Ihnen, weiterhin mit Überweisung zum Facharzt zu gehen. Denn in der Regel erhält Ihr Hausarzt nur mit Überweisungsschein einen Befundbericht. Um eine fortwährend optimale Behandlung sicherzustellen, sollte aber gerade Ihr Hausarzt immer über Ihre vollständige Krankengeschichte informiert sein.

Zudem ist es meist sinnvoll, besonders bei  akuten Beschwerden erst einmal den Hausarzt aufzusuchen. In vielen Fällen kann er das Problem bereits lösen oder – bei Bedarf – den richtigen Facharzt empfehlen.

Macht Dr. Sauer auch Hausbesuche?

Ja, Hausbesuche sind für uns selbstverständlich.

“Wenn Ihr Gesundheitszustand es Ihnen nicht ermöglicht die Praxis aufzusuchen, dann komme ich selbstverständlich gerne zu Ihnen nach Hause – dies gilt insbesondere auch für Patienten im Altenheim.” – Ihr Dr. med. Thomas Sauer

Wie lange sind die Wartezeiten in der Praxis?

Wir bemühen uns um einen gut organisierten und strukturierten Praxisablauf mit kurzen Wartezeiten. Daher möchten wir Sie bitten stets einen Termin zu vereinbaren. Rufen Sie uns einfach an: 089 – 6 09 78 97

Warum bekomme ich in der Apotheke nicht immer genau das verordnete (Marken-)Präparat?

Das hat einen einfachen Grund: Sowohl Ärzte als auch Apotheken unterliegen einem sogenannten Wirtschaftlichkeitsgebot.

Wir sind daher verpflichtet, auch die Abgabe von günstigeren, alternativen Präparaten zu ermöglichen – solange diese mit dem verschriebenen Medikament in “Wirkstärke und Packungsgröße” identisch und “für mindestens ein gleiches Krankheitsbild/eine gleiche Indikation zugelassen” sind sowie die “gleiche oder eine austauschbare Darreichungsform” haben.

Kurz gesagt: Sie erhalten gegebenenfalls das gleiche Medikament von einem anderen (oder sogar dem gleichen) Hersteller (auch bekannt als Generikum).

Weitere Informationen zum Wirtschaftlichkeitsgebot hält auch dieser Patientenhinweis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (PDF-Download) für Sie bereit.